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Obwohl nur wenige Minuten vom historischen Stadtzentrum entfernt, bleibt das römische Stadtviertel Testaccio oft unerwähnt, wenn es an die Planung einer Romreise geht. Was es hier zu entdecken gibt, verrate ich euch jedoch in diesem Artikel.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Stadtteil Testaccio als Arbeiterviertel geboren, es wurden viele Gewerbe- und Industriegebäude angesiedelt und Unterbringungen für das Arbeitervolk geschaffen.

Der ehemalige Schlachthof, das ex Mattatoio, welches von dem Italienischen Architekten Gioacchino Ersoch entworfen wurde, ist ein wundervolles Beispiel für die industrielle Architektur dieses Stadtteils. 1975 wurde der Betrieb des Schlachthofs nach 87 Jahren eingestellt und das Gebiet entwickelte sich zu einem wichtigen kulturellen Zentrums der Stadt. Heute befindet sich das Museum MACRO darin, ein Museum mit interessanten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.

Wer gerne Sightseeing machen möchte, dem kann ich auch einen Besuch des protestantischen Friedhofs empfehlen sowie der Piramide Cestia, einer altrömischen Pyramide inmitten der Stadt.

Bekannt ist das volkstümliche Viertel Testaccio jedoch in erster Linie für ihre kulinarischen Besonderheiten, da ihr hier viele Trattorien mit traditionellen römischen Gerichten findet. Die neue Markthalle in Testaccio, welche sich in unmittelbarer Nähe zum ex Mattatoio befindet, ist besonders beliebt bei den Römern. Auf dem Markt könnt ihr täglich die römischen Delikatessen (sowie auch internationale Speisen) kosten, ihr findet Lebensmittelstände mit Obst und Gemüse, Brotwaren und Pasta, Fleisch, Fisch, Kaffee & Wein und außerdem findet man dort auch Blumen, Kleidung und Haushaltsartikel.

Weiterer Tipp! Wer abends gerne leger und entspannt ausgehen möchte, der wird sich in den Clubs & Bars des charmanten Testaccio wohlfühlen. In den unzähligen Lokalen könnt ihr entweder ausgelassen tanzen gehen oder auch Live-Konzerte besuchen.

Die neue Markthalle: